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	<title>Theatertreffen der Jugend &#187; FZ</title>
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	<description>Das Festival-Blog</description>
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		<title>Die FZ_#07 ist da!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 11:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Random Noise]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Herren, jetzt aber schnell! Die FZ macht in der neuesten Ausgabe eine kleine Zeitreise und erzählt von Außerirdischen und spacet generell total ab. Dazu: Kritiken zu Paulina sulla spaghetti, voll cool geschrieben und so. Angereichert wird das alles durch ein Essay zum chorischen Sprechen (und jetzt alle&#8230;), einer Foto-Story über gestrandete Aliens auf dem&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz7.jpg" alt="" title="fz7" width="480" height="319" class="alignnone size-full wp-image-1104" /></p>
<p>Meine Herren, jetzt aber schnell! Die FZ macht in der neuesten Ausgabe eine kleine Zeitreise und erzählt von Außerirdischen und spacet generell total ab. Dazu: Kritiken zu Paulina sulla spaghetti, voll cool geschrieben und so. Angereichert wird das alles durch ein Essay zum chorischen Sprechen (und jetzt alle&#8230;), einer Foto-Story über gestrandete Aliens auf dem Festival-Gelände und dem neuen &#8220;Festival Zeitung Magazin&#8221;, wo Dr. Khesrau heiße Tipps für eine lustige Lagerfeuerrunde gibt. Die FZ #07 &#8211; Nur Liebe ist geiler.</p>
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		<title>Die FZ_#06 ist da!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben es mal wieder getan, welch Wundertat: 20 Seiten FZ-Power. Fesches Ding! Diesmal: Nachlese zur Nachtlektion, Stimmen, Mienen und Kritiken zu &#8220;Zu schön für diese Welt&#8221;. Dazu gibt es die volle Dröhnung Urlaub, Überlegungen zu dem, was da immer oben rumsteht und ein wunderschönes Märchen mit dem Struwweldingdong. Was das ist? Das müsst Ihr&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz6neu.jpg" alt="" title="fz6neu" width="480" height="319" class="alignnone size-full wp-image-1052" /></p>
<p>Wir haben es mal wieder getan, welch Wundertat: 20 Seiten FZ-Power. Fesches Ding! Diesmal: Nachlese zur Nachtlektion, Stimmen, Mienen und Kritiken zu &#8220;Zu schön für diese Welt&#8221;. Dazu gibt es die volle Dröhnung Urlaub, Überlegungen zu dem, was da immer oben rumsteht und ein wunderschönes Märchen mit dem Struwweldingdong. Was das ist? Das müsst Ihr schon selbst in Erfahrung bringen! Schnell zur Wabe kommen und eine Ausgabe abgreifen, bevor keine mehr da sind&#8230;</p>
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		<title>Die FZ_#05 ist da!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boah, geht das schnell! Die Nummer fünf erinnert Euch nicht nur daran, mal wieder Euren Zahnarzt aufzusuchen, sondern liefert Unmengen an Meinung zu &#8220;SELBSTauslöser&#8221; und beantwortet einen ganzen Haufen von geilen Leserbriefen, sowohl Lob als auch Kritik. Gut so!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz5.jpg" alt="" title="fz5" width="480" height="319" class="alignnone size-full wp-image-1030" /></p>
<p>Boah, geht das schnell! Die Nummer fünf erinnert Euch nicht nur daran, mal wieder Euren Zahnarzt aufzusuchen, sondern liefert Unmengen an Meinung zu &#8220;SELBSTauslöser&#8221; und beantwortet einen ganzen Haufen von geilen Leserbriefen, sowohl Lob als auch Kritik. Gut so!</p>
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		<title>Die FZ_#04 ist da!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 11:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Krasse Ausbeute: Me, MySELBST an I. Soviel Ich auf einen Schlag &#8211; das gibt&#8217;s nur bei der FZ. Die vierte Ausgabe wartet mit Kritiken zu &#8220;Müssen nur wollen&#8221; und einer gewaltigen Ladung Ego-Eskapaden auf. Dazu: Ein Psycho-Test, der Euch sagt, wer Ihr seid. Bei uns wird Service eben noch groß geschrieben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC_0111neu.jpg" alt="" title="DSC_0111neu" width="480" height="640" class="alignnone size-full wp-image-1014" /></p>
<p>Krasse Ausbeute: Me, MySELBST an I. Soviel Ich auf einen Schlag &#8211; das gibt&#8217;s nur bei der FZ. Die vierte Ausgabe wartet mit Kritiken zu &#8220;Müssen nur wollen&#8221; und einer gewaltigen Ladung Ego-Eskapaden auf. Dazu: Ein Psycho-Test, der Euch sagt, wer Ihr seid. Bei uns wird Service eben noch groß geschrieben!</p>
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		<title>Die FZ_#03 ist da!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 08:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freunde, Freunde, Freunde! Die FZ schenkt Euch wieder Glückshormone. In der dritten Ausgabe: Aufruf zu mehr Partizipation, Kritiken zu &#8220;girls! girls! girls!&#8221; und Texte über Kinder und Opis und wie sie Schellen verpassen. Dazu: Muffelkhesch treibt sein Unwesen und wird von Festival-Leiterin Christina an einen Heizpilz gebunden. Bunt, bunter, FZ: Wir kommen in schwarz-weiß! (What&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz3.jpg" alt="" title="fz3" width="480" height="319" class="alignnone size-full wp-image-980" /></p>
<p>Freunde, Freunde, Freunde! Die FZ schenkt Euch wieder Glückshormone. In der dritten Ausgabe: Aufruf zu mehr Partizipation, Kritiken zu &#8220;girls! girls! girls!&#8221; und Texte über Kinder und Opis und wie sie Schellen verpassen. Dazu: Muffelkhesch treibt sein Unwesen und wird von Festival-Leiterin Christina an einen Heizpilz gebunden. Bunt, bunter, FZ: Wir kommen in schwarz-weiß! (What the&#8230;?)</p>
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		<title>Die FZ_#02 ist da!</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 08:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist doch mal ein dickes Ding: 20 Seiten FZ-Power! Mit Mädels, Boys und Skandalen! Schnell das Festival stürmen und ein ganz eigenes Exemplar schnappen und liebkosen &#8211; so wie es sich auch gehört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz2.jpg"><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2010/05/fz2.jpg" alt="" title="fz2" width="480" height="319" class="alignnone size-full wp-image-961" /></a></p>
<p>Das ist doch mal ein dickes Ding: 20 Seiten FZ-Power! Mit Mädels, Boys und Skandalen! Schnell das Festival stürmen und ein ganz eigenes Exemplar schnappen und liebkosen &#8211; so wie es sich auch gehört.</p>
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		<title>Gegen die ungefährliche Seite &#8211; Zum Schreiben übers Spielen</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 15:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Random Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern hat der Juryvorsitzende Martin Frank mit uns – der FZ-Redaktion – einen Workshop gemacht. Wir haben Stöcke balanciert und geworfen und gefangen und dabei erfahren, was es mit uns macht, wenn wir GESEHEN werden. Wie die Unsicherheit steigt, der Stock wackelt, die Kraft nachlässt. Martin Frank sagt, das sei der fundamentale Unterschied zwischen dem&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat der Juryvorsitzende Martin Frank mit uns – der FZ-Redaktion – einen Workshop gemacht. Wir haben Stöcke balanciert und geworfen und gefangen und dabei erfahren, was es mit uns macht, wenn wir GESEHEN werden. Wie die Unsicherheit steigt, der Stock wackelt, die Kraft nachlässt. Martin Frank sagt, das sei der fundamentale Unterschied zwischen dem Spielen und dem Schreiben: Ein Schauspieler werde gesehen, ein Autor nicht. Der Schauspieler müsse, um auf die Bühne zu gehen, erst seine Angst überwinden Ein Autor müsse sich niemandem direkt aussetzen,  könne sich hinter seinem Text verstecken, spüre keine Angst. </p>
<p>Martin Frank und die Stöcke haben mich zum Nachdenken gebracht: über den Unterschied zwischen Spieler und Autor, über das Verhältnis zwischen den beiden. Denn die letzten beiden Theatertreffen der Jugend inklusive der Rückmeldungen der einzelnen Gruppen in der Dokumentation des ttj09 haben mir gezeigt: Schreiber und Spieler stoßen auch mal zusammen auf so einem Theatertreffen (der Jugend). Und zwar immer dann, wenn sich FZ lesende ttj-Spieler zu Unrecht, zu hart kritisiert fühlen. Und das ist ja auch gut, denn Meinungs-AUSTAUSCH kann ja nur bei unterschiedlichen Meinungen zustande kommen, und genau das wollen wir ja: Austausch, Kommunikation, (konstruktive) Konfrontation. ABER: Wird in dieser Konfrontation nicht allzu oft Martin Franks These zum fundamentalen Unterschied zwischen Schreiben und Schauspielern zum Hauptargument? Als Autor habe man es ja leicht, sei man ja immer auf der ungefährlichen Seite? </p>
<p>Aber welche ist die ungefährliche Seite? Auf jeden Fall: die der Schublade, die des Mülleimers, die des Tagebuchs. Doch sobald man mit dem, was man tut, was einem etwas bedeutet, hinaus in die Welt geht, sind die ungefährlichen Zeiten vorbei: Man macht sich angreifbar. In einem Text steckt immer ein Stück vom Autor selbst: Man gibt sich preis, zumindest zum Teil, und ist damit nicht weniger präsent als der Spieler auf der Bühne. Wer schreibt, will gelesen werden. Wer gelesen wird, schafft Kommunikation. Und gerade in einem solchen Mikrokosmos wie dem ttj, dem Festivalzentrum WABE ist Kommunikation so leicht und so unmittelbar: Wohinter soll ich mich verstecken, wenn ich vorm Klo, an der Fassbrausezapfsäule, im Zuschauerraum auf einen meiner Texte, eine meiner Rezensionen angesprochen werde? Und vor allem: Warum sollte ich mich denn verstecken? </p>
<p>Also: Auch der Autor setzt sich aus. Dem Leser. Und in einem solchen Kontext wie beim ttj ist das durchaus direkt zu verstehen. Genau deswegen macht ein Autor es sich nie leicht mit einem Text. Die FZ nimmt euch, die Festivalteilnehmer, ernst. Gerade deswegen wollen wir auch, dass man unsere Kritiken ernst nimmt – aber nur als das, was sie sind. Denn daraus wollen wir keinen Hehl machen: Unsere Rezensionen werden immer mal wieder in anderer Form erscheinen. Mal als große, konstruktive Kritik, mal nur als flüchtige Momentaufnahme, als Stimmungsbild, Erst-Eindruck, als Assoziation oder Beobachtung. Und vielleicht werden wir auch mal in voller Fahrt am richtigen Ton vorbeischlittern. Gerade WEIL wir die Stücke ernst nehmen, weil wir uns leidenschaftlich – und eben auch mal kurzschlusshitzköpfig – mit einem Stück auseinandersetzen. </p>
<p>Ja, Kritik kann wehtun, kann verletzen. Die Pseudo-Abmilderung, dass sei ja alles nicht persönlich gemeint, ist zwar wahr, aber nichts wert, weil man eben doch dazu neigt, jeden Angriff auf die eigene Leistung, das eigene Produkt als Angriff auf die eigene Person zu verstehen.  Denn wie hieß es gestern auf dem Hornbach-T-Shirt eines Chemnitzers? „In jedem Projekt steckt ein Teil von dir.“ Genau so ist das bei Schauspielern, Regisseuren oder Musikern. </p>
<p>Und das soll bei Autoren anders sein? Weil sie nicht bei jedem Leser live daneben sitzen? Man will sich fast verleiten lassen zu sagen: Der Autor ist auf der noch viel gefährlicheren Seite – denn er ist allein. Da ist kein Ensemble, das mit ihm zusammen für ein Produkt steht, das ihn stärkt und auffängt. Eben keine Moment- oder Kollektiv-Entscheidung, die einen schützt. Man neigt dazu, den Text als Instanz zu betrachten, von ihm absolute Gültigkeit zu erwarten, immer das treffendste Wort, größtmögliche literarische/journalistische Raffinesse… Und unter diesem Druck, unter dieser Erwartung soll der Autor keine Angst haben? Nur weil ihm niemand beim Schreiben zusieht? Autoren HABEN manchmal Angst. Gerade vielleicht bei solchen Treffen wie dem ttj, denn hier schreibt man doch noch viel mehr als sonst nicht für sich selbst, sondern für andere: Wir schreiben FÜR EUCH. </p>
<p>Kritik kann verletzen. Im Rahmen eines Workshops schreibt die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff neben einen meiner Texte: „entsetzlich/ unsäglich  öde/ abgeschmackt/ idiotisch“. Wohinter kann ich mich da verstecken? Was soll ich da nicht persönlich nehmen? Kritik kann wehtun. Das wissen wir. Aber wir wollen euch nicht wehtun, wir wollen euch kitzeln; indem wir beobachten, festhalten, nachfragen, nachdenken, reflektieren. Und unsere Leser sollten das eine nicht vergessen, wenn sie ÜBER UNS urteilen: dass wir auch ein Stück von uns selbst in dieses Festival geben.   </p>
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		<title>Der Text ist eine Party &#8211; Die FZ-Autorennacht</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 09:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Oberlaender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater unterm Dach]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schwarze Bühnenrückwand des Theater unterm Dach hat ein Fenster. Das steht offen und lässt Luft rein und öffnet den Blick. Man sieht einen Baumwipfel, hört die Vögel. Zwitschern im Himmel, Autorennacht, sehr schön. Ein Intro von Lydia Dimitrow schubst sanft in den Abend: „Wir sind die, die die Worte horten.“ Moderatorin Antje Rávic Strubel&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwarze Bühnenrückwand des Theater unterm Dach hat ein Fenster. Das steht offen und lässt Luft rein und öffnet den Blick. Man sieht einen Baumwipfel, hört die Vögel. Zwitschern im Himmel, Autorennacht, sehr schön.</p>
<p>Ein Intro von Lydia Dimitrow schubst sanft in den Abend: „Wir sind die, die die Worte horten.“ Moderatorin Antje Rávic Strubel übernimmt, stellt sich als Texteinweiserin vor und sagt einen schönen Kunsttheoriesatz, der einfach mal zitiert gehört: „Es gibt kein echtes Leben. Nichts existiert ohne Form.“</p>
<p>So sieht das aus. Auch der Abend ist gestaltet: Drei Blöcke mit vier/drei/drei FZ-Autoren, zwischendurch Klavierintermezzi von dem in Jackett und karierter Bermudashort angetretenen Johannes “Molle“ Mollenkopf (der übrigens 2007 bei „Deutschland sucht den Superstar“ beim zweiten Recall war).</p>
<p><span id="more-551"></span></p>
<p>Also los. Lydia Dimitrow kommt zurück ans Mikrofon, mit reim- und temporeicher Lesepoesie über schwierige Beziehungen, falsche Schönheitsideale, irritierende Straßenbahnfahrten in Berlin. Ein Wort reicht ins andere, die Bilder springen mit, unmitschreibbar: „Verbundenheit, Zweisamkeit, Müdigkeit.“</p>
<p>Mariya Kozachenko liest die Figurenliste eines „kleinen Theaterstücks“, in dem alle der mit herrlich absurden Eigenschaften ausgestatteten Personen sich gegenseitig spielen und Adelige und Kinder sich Suppenlöffel und Löwenfiguren aus Holzbeinen schnitzen – ein charmanter Vortrag mit zum Akzent passendem Kleid.</p>
<p>Auf der Bühne trinken macht Spaß. David Holdowanski nimmt sich ein Glas Rotwein mit ans Lesepult, trinkt aber selten, meist verschwinden seine Händen in den Hosentaschen. Mit absichtlich monotoner Stimme liest er Prosa, die wie kurzzeilige Lyrik klingt, und eine Welt beschreibt, „die sich nicht mehr reimt“. Sich selbst zu googeln – für David der „Nullpunkt des Lebens“.</p>
<p>Dann Lena Stange. Eine „kurze Meditation über die Freuden der Schwerkraft“, eine Geschichte über Ich-Er-Gespräche am Strand, unter einem Riesenrad, auf Haarsprayturmfrisurparties. Man dreht sich im Kreis, so ist das eben, wovon soll man sonst erzählen – so resigniert, wie diese Pointe klingt, sind die Bilder dieser Prosa nicht.</p>
<p>Applaus, dann Musik, bisschen Boogie, Pedaleinsatz, Molle schüttelt die Lockenmähne, lässt nachklingen. Dann geht es weiter.</p>
<p>Die zweite Runde eröffnet Julia Gräfner mit einer wunderbaren Geschichte über das Muttersöhnchen Fritsche, dem der Gecko an dem Geschenkband erstickt, mit dem er das Geburtstagspräsent für seine Mutter verzieren wollte. Der hierdurch ausgelöste Abnabelungsprozess ist so vergnüglich beschrieben, man hätte dem Publikum den Applaus gar nicht verbieten können. Schönstes Bild: Fritsche am Bahnhof. Er will los, irgendwohin. Den Zug wählt er per Spuckekugelschuss auf die Abfahrtstafel aus.</p>
<p>Girl meets Boy – In Olga Galickas ruhigem Prosatext „Hitze“ flattert das Protagonistenprächen aneinander, erzählt sich Geschichten, fletscht beim Lachen die Zähne, verschwindet. Der hübscheste Satz: „In ihren weißen Eckzähnen spiegelt sich die Sonne.“ Und später auch die Nacht, wenn das Mädchen durch eine dunkle, mysteriöse Bücherei tanzt, in der die Bücher ihre Leser finden.</p>
<p>Und Action. Khesrau Behroz kommt auf die Bühen, steht, bleibt stehen. „Schweigt mit mir!“, sagt er, der Saal schweigt. Khesrau hat Zettel dabei, aber spricht – und schreit – meist frei, ein Slampoet, ein Wortschleuderer. Sein Text über einen alten afghanischen Taxifahrer in Deutschland reißt mit, die Spannung hält: „Ich war General, verdammt nochmal!“  Rockt.</p>
<p>Ein abwechslungsreicher Abend, eine bunte Zaubertüte! Nach dem Zwischengeklimper kommt Robert Stripling auf die Bühne. Er liest „Komisches vom Hummer und der Liebe“, streng gereimt, mit souveränem, elder-comedian-mäßigen Abwinken nach Pointen. Viel Selbstironie, viel Spaß am gereimten Scheiß, aber mit Sinn für Tragik: „Ohne Rücksicht auf Verluste / fraß der Walfisch die Languste / weil er mal was essen musste.“</p>
<p>Zweite im dritten Block ist Laura Naumann. Cooler Auftritt mit Blumenkleid und Lederjacke, mit schief gelegtem Kopf und Haaren im Gesicht, und einmal, zack, den Haaren aus dem Gesicht. Auch Laura macht in ihrem Text eine Zweiersituation auf: „was magst du fragst du.“ Die beiden wissen das alles nicht so genau, die Erzählerin nicht und nicht die angesprochene Person. Sie nehmen den Billigflieger nach London, aber London ist nicht der Punkt, der Punkt ist das Rumlaufen und Reden und Nichtreden und Darübernachdenkenwomaneigentlichhingehörtundwasmaneigentlichwill. Zum Beispiel: „die nacht unter leuchtreklamen verbringen.“</p>
<p>Dann kommt Ludwig Plath und es ist Party. Der Auftritt des jungen Räuberbarts markiert den Übergang zwischen Dichterlesung und Popmaschine. Ludwig hat sein Casio-Keyboard und zwei am Nachmittag zuvor mit Bleistift auf weiße A3-Blätter gedichtete Lieder im Gepäck. Wobei er das Konzept des „Lieds“ hier sehr frei interpretiert. Ironischer Winsel-Pop zum Thema Amore: „Ich habe uns ein Bett gebaut in Form einer venezianischen Gondel.“ Singsang, Gesumm und Gebrumm, immer wieder hektisches Casio-Geschnurpsel, „Ich wollte ein Maximum an Romantik, in die venezianische Gondel passen wir nicht nebeneinander.“ Dann spricht wieder das Keyboard, bis zum Schluss. Molles Rausschmeißer-Improvisationen reichen da nicht dran.</p>
<p>Später, draußen, schlafen die Vögel schon. Die Partykids im Zelt tanzen sich besoffen. Irgendwann kommt die Polizei. Mehr weiß ich nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blut ist dicker als Kaninchen-Pipi</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 18:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Moinsenmoin, Freunde der gepflegten Theater-Unterhaltung! Aus dem Ober-Baumhaus der journalistischen Weisheit kommt heute wieder ein Highlight: Die neue FZ! Die Vierte! Genius! Diesmal mit: NEIN!!! und der NPD, Vater, Mutter, Kind, Hund und Onkel Getrud. Wir beantworten Leserbriefe und schauen mit einem Psycho-Test, wie bescheuert Ihr wirklich seid. Zudem werfen wir einen ersten Blick in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-471" title="dsc03046" src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2009/05/dsc03046.jpg" alt="dsc03046" width="480" height="360" /></p>
<p>Moinsenmoin, Freunde der gepflegten Theater-Unterhaltung! Aus dem Ober-Baumhaus der journalistischen Weisheit kommt heute wieder ein Highlight: Die neue FZ! Die Vierte! Genius!</p>
<p>Diesmal mit: NEIN!!! und der NPD, Vater, Mutter, Kind, Hund und Onkel Getrud. Wir beantworten Leserbriefe und schauen mit einem Psycho-Test, wie bescheuert Ihr wirklich seid. Zudem werfen wir einen ersten Blick in die Gruppe, die morgen &#8220;Familiengeschichten&#8221; zeigen wird. Plus: Ein knorker Bericht von der Boots-Tour und unserer Disko-Party-Action gestern Abend.</p>
<p>Plus: Dr. Khesraus braune Tüte enthüllt gnadenlose Wahrheiten über Kinder, Trockengebiete, Adolf und Eva.</p>
<p>Zugreifen, solange sie noch fetzt! (Und zwar bis in alle Ewigkeit!)</p>
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		<title>Der Ton(er) ist weg</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 08:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Random Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[FZ]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Totalausfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas Grausames ist gestern geschehen: Beim Drucken der dritten fetzigen FZ ist dem Kopierer die Farbe so abgefetzt, dass nix mehr ging. So hatten wir nur etwa fünfzig Exemplare der letzten Ausgabe unters Volk gebracht. Doch heulet nicht, lesehungriges Theatervolk! Heute drucken wir nach und zusammen mit der vierten FZ gibt es heute zwei (in&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-445" title="kopierer" src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2009/05/kopierer.jpg" alt="kopierer" width="480" height="360" /></p>
<p>Etwas Grausames ist gestern geschehen: Beim Drucken der dritten fetzigen FZ ist dem Kopierer die Farbe so abgefetzt, dass nix mehr ging. So hatten wir nur etwa fünfzig Exemplare der letzten Ausgabe unters Volk gebracht. Doch heulet nicht, lesehungriges Theatervolk! Heute drucken wir nach und zusammen mit der vierten FZ gibt es heute zwei (in Worten: 2!) FZ!</p>
<p>Das ist so geil &#8211; ich glaub, ich werd blau!</p>
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