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	<title>Theatertreffen der Jugend &#187; Familiengeschichten</title>
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	<description>Das Festival-Blog</description>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Kind und Kuschelhase</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 10:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lydia Dimitrow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwere Geschütze haben die Spieler des jungen schauspielhannover mit ihrem Stück Familiengeschichten gestern aufgefahren. Ein Junge, der zehn Jahre lang so tut, als würde sein Vater noch leben; ein Mädchen, das auf einmal zwei Väter hat; ein anderes, das nur einen hat, aber von dem ein Kind erwartet; eine Trennung schon vor der Hochzeit. Es&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwere Geschütze haben die Spieler des jungen schauspielhannover mit ihrem Stück Familiengeschichten gestern aufgefahren. Ein Junge, der zehn Jahre lang so tut, als würde sein Vater noch leben; ein Mädchen, das auf einmal zwei Väter hat; ein anderes, das nur einen hat, aber von dem ein Kind erwartet; eine Trennung schon vor der Hochzeit. Es fallen Sätze wie: „Dumm bist du, und hässlich bist du auch“ und: „Er ist tot. Juchhu!“.</p>
<p>Es fällt einem manchmal schwer, den Spielern diese Geschichten zu glauben. Die Texte wirken nicht authentisch genug und sie werden auch nicht überzeugend genug gesprochen, zum Beispiel, wenn der deutsche Junge erfährt, dass seine Freundin schwanger ist, und er sagt: „Damit habe ich nicht gerechnet.“ Oder wenn der erste persische Papa erklärt, warum er zehn Jahre lang nicht nach Hause gekommen ist: Das Wetter war Schuld. Ausgerutscht. Gedächtnisverlust. Auf einmal ist ihm wieder alles eingefallen. Auch die Gefühle sind wieder da, für Frau und Kind und Kuschelhasen.</p>
<p>Aber man soll diesem Ensemble auch gar nicht alles glauben, das wird schnell klar. Es ist immer wieder ein Spiel im Spiel, die Darsteller verlassen ihre Rollen und erzählen uns ihre eigenen Geschichten am Mikrofon, beziehen Stellung zu der gerade gezeigten Szene. Dann treten sie wieder zurück und spielen weiter. Damit zeigen sie, dass sie nur spielen.</p>
<p><span id="more-524"></span></p>
<p>Es wird überspitzt, übertrieben, karikiert. Vorurteile werden herausgegriffen und lächerlich gemacht. Das von ihrem eigenen Vater schwangere türkische Mädchen muss vor dem Hodscha niederknien und ihren Vater um Verzeihung bitten. Was gerade dabei ist, zu unerträglichem Psychoterror zu werden, kippt, als der deutsche Junge die Szene stürmt und den Vater kurzum erschießt. „Ich habe eure Ehre gerettet. Das macht man doch bei euch so.“</p>
<p>Die Spieler nehmen sich selbst nicht zu ernst, auch nicht ihr Publikum, und daraus resultiert eine Leichtigkeit, die Stück und Stoff zuträglich ist. Immer wieder schocken die Hannoveraner mit überraschenden Wendungen und sehr viel Frechheit. Sie sind respektlos. Wunderbar respektlos. Dazu gehört auch, dass acht Jugendliche auf der Bühne stehen und rauchen. Weil es ja vielleicht im nächsten Jahr auf dem ttj verboten sein könnte.<br />
Trotzdem: Obwohl die Spieler immer wieder bewusst aus ihren Rollen fallen, passiert ihnen das auch ungewollt. Bei den Umbauphasen, wenn sie im Hintergrund auf den Stühlen sitzen oder auch, wenn sie über ihre Rolle lachen. Wenn jeder Spieler 90 Minuten auf der Bühne sein muss, dann ist das anstrengend – aber man darf es eben nicht merken.</p>
<p>Allerdings macht das Ensemble das mit ihrer Dynamik, mit ihrem Engagement wieder wett. Sie lachen über sich selbst und wollen, dass man mitlacht. Ihre Ehrlichkeit am Mikrofon berührt, und auf einmal glaubt man ihnen eben doch alles, was sie an diesem Abend erzählen. Denn neben den Figurenschicksalen, die sie auf der Bühne nachzeichnen, erzählen sie auf einer viel allgemein gültigeren Ebene von Liebe, von Freundschaft, von Hass und von Versöhnung. Sie erzählen von Kompromissen und Konfrontationen, von Ängsten und Hoffnungen. Sie entwerfen ein Bild von Familie, das bei allem Trotz und allem Sarkasmus doch ein zärtliches ist.<br />
Wenn man sich schon vor der Hochzeit trennt, kann man trotzdem eine Familie werden. Wenn man der Mutter verspricht, nicht zu rauchen, obwohl man es natürlich doch tut, kann die Zärtlichkeit dieser Aussage sie doch zu einer ehrlichen machen. Wenn ein ungeliebter Mensch auf einmal nicht mehr da ist, kann sich manchmal dann doch zeigen, was er für das eigene Leben bedeutet hat.</p>
<p>Zu den authentischsten, ehrlichsten Momenten in dieser Inszenierung gehört das Duett von Mutter und Sohn der russischen Familie. Klar und berührend gesungen, offenbart sich in der Melodie die Zärtlichkeit, aber auch die Zerbrechlichkeit einer harmonischen Beziehung.</p>
<p>Insgesamt bleibt der Zuschauer trotz Spaß-Faktor des Stücks mit zumindest einer Frage zurück: Was wäre man selbst bereit, für seine Familie zu geben?</p>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Ein Fest vom Feinsten</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 10:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olga Galicka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte gestern gute Laune. Ich hatte gestern richtig gute Laune. Und soviel gelacht habe ich schon seit Wochen nicht mehr. Im Zelt wurde getanzt. Und gegrinst. Und gelacht. Und sogar ordentlich geflirtet. Was war passiert? Das gestrige Stück war vor allem ein Eisbrecher. Die letzten drei Stücke waren harte Kost. Folter, Tyrannenmord, Amoklauf. In&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_666" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2009/05/Familiengeschichten02_Maria-Hennig.jpg" alt="Foto: Maria Hennig" title="Familiengeschichten" width="480" height="321" class="size-full wp-image-666" /><p class="wp-caption-text">Foto: Maria Hennig</p></div>
<p>Ich hatte gestern gute Laune. Ich hatte gestern richtig gute Laune. Und soviel gelacht habe ich schon seit Wochen nicht mehr. Im Zelt wurde getanzt. Und gegrinst. Und gelacht. Und sogar ordentlich geflirtet. Was war passiert?</p>
<p>Das gestrige Stück war vor allem ein Eisbrecher. Die letzten drei Stücke waren harte Kost. Folter, Tyrannenmord, Amoklauf. In „Familien-geschichten“ war alles locker flockig. Nicht, dass es keine ernsten Elemente enthielt, aber die Komik und der Witz haben jegliche Traurigkeit und Bedrücktheit überschattet. Im positiven Sinne natürlich. Das ganze war wie eine bunte Feier, ein lustiges Treiben, ein Musical, beinahe sowas wie Stand Up Comedy. Jede Miniatur wurde ad absurdum geführt. Und wenn auch manchmal Aussagen nicht ganz konsequent erschienen, so hat es in sich nicht gestört. Schließlich handelte es sich um Dystopyen. Klischees, die man durchbrechen wollte, indem man aufzeigt, wie schwachsinnig sie sind.</p>
<p>Verdammt scharfzüngig war das ganze auch. Ich habe die ganze Zeit mitgeschrieben. Ein Zitat übertraf das andere. Mein persönlicher Favorit war die Szene mit dem verschwundenen Vater.  „Ich war Zigaretten holen. Und dann bin ich ausgerutscht und habe mein Gedächtnis verloren“, war einfach zum Schießen.  Und provokant war das Ganze auch. „In Deutschland verbrennt man keine Bücher“, da mag der eine oder andere gestutzt haben, doch ehe man fähig war, etwas zu sagen kam der provokante Nachtrag: „Ok, nicht mehr“.</p>
<p><span id="more-520"></span></p>
<p>Mit komischen Elementen wurden so ernste Themen wie Inzest, Gewalt oder Trauer umspielt. An manchen Stellen hätte ich am liebsten geweint. Habe es aber natürlich nicht gekonnt, weil die Witze dafür viel zu lustig waren. Und grundsätzlich war mir etwa ab der zehnten Minute des Stückes alles andere als nach Weinen zumute. Wie denn auch?</p>
<p>Es war einfach, das Stück zu schauen. Man wurde an der Hand genommen und durch eine farbenfrohe, aber trotzdem alles andere als perfekte Welt geführt. Das Ernste mag einem oberflächlich angerissen erscheinen, doch auch das sieht man nur oberflächlich betrachtend. Schließlich ging es um überzogene Klischees. Die tiefe Ernsthaftigkeit kam nicht bloß von den angerissenen Szenen, sondern von den Reflektionen der Spieler selbst am Mikrofon. Diese waren ernst und nicht immer ganz einfach. Gerade bei diesen Schnipseln wurde das friedliche Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen geschildert. Wunderbar.</p>
<p>Gestört haben mich ein paar Sachen trotzdem. Die Einflechtung der Soziologin Necla Kelek war zwar provokant, aber eher oberflächlich. War das die Meinung der Theatergruppe selbst? Haben sie ihre Arbeiten im Vorfeld gelesen? Es ging doch um die gemeinsame Evaluation des Stückes mit den Jugendlichen. Aber diese Episode erscheint eher wie ein angehefteter Fremdkörper, der einfach nur stört. Man hat das Gefühl, man wollte provokant in das Stück einsteigen und kontroverse Diskussionen hervorrufen. Es erscheint mir aber eher inkonsequent. Man beginnt zwar das Stück mit Necla Kelek, vergisst diese aber dann ziemlich schnell. Am Ende taucht ihr Name wieder auf, doch auch das praktisch unbegründet. Es sah erzwungen aus, so als wollte man Necla Kelek unbedingt nochmal erwähnen, um das Ganze konsequent erscheinen zu lassen. Zu unglaubwürdig erschien dieser Einstieg, weil er einen zu starken Kontrast mit dem Rest des Stückes bildete.</p>
<p>Und leider, wirklich total leider, konnte man manchmal die Sprache nicht so gut verstehen. Gerade bei den so wichtigen Reflektionen der Spieler über ihre eigene Familie und ihre Rollen gingen manche Sachen unter. Das fand ich schade. Auch das dauernde Herumzupfen an den eigenen Klamotten und kurze Gespräche mit dem Sitznachbarn mögen am Anfang ihren Charme gehabt haben, doch bei einem siebzigminütigen Stück empfiehlt es sich, doch eher konzentriert zu bleiben. So fielen die Spieler zu schnell aus der Rolle und die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwammen.  Zwar war das Stück auf Nonsens-Humor angelegt, doch an einigen Stellen wurde es zu viel. Die Episode über den russischen Jungen, der den Tod seines Vaters verdrängt, hat mich persönlich mehr als berührt. Danach einen Witz darüber reinzuhauen, dass der Vater nicht in den Himmel kann, weil er nicht blond ist, ist so, als ob man einem wirklich eine reinhauen würde.  Inwiefern die russische Familie ein russisches Klischee darstellen sollte, ist mir ehrlich gesagt auch nicht ganz aufgegangen.</p>
<p>Und jetzt mal kurz Luft holen! Wenn das gerade auch nach geballter Kritik klingen mag – dem ist nicht so. Das Stück war absolut rund und hatte eine positive Wirkung auf die Zuschauer.</p>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Oje? Oh yeah!</title>
		<link>http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/rezensionen/familiengeschichten-oje-oh-yeah/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 10:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Wenzinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist das überhaupt nicht meine Art von Theater und in den ersten zehn Minuten dachte ich auch: „Oje. Oje, Oje.“ Es war mir zu laut, zu gewollt lustig, zu frontal, zu realversucht und zu kindisch. Und all das fand ich auch später zwi-schendurch wieder. In überzeichneten Soap-Szenen und dem rauen Umgang mit sensiblen Themen.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das überhaupt nicht meine Art von Theater und in den ersten zehn Minuten dachte ich auch: „Oje. Oje, Oje.“ Es war mir zu laut, zu gewollt lustig, zu frontal, zu realversucht und zu kindisch. Und all das fand ich auch später zwi-schendurch wieder. In überzeichneten Soap-Szenen und dem rauen Umgang mit sensiblen Themen. Auch bin ich konzepti-onell nicht ganz überzeugt.</p>
<p>Ich habe die ganz großen Klischees gese-hen, die gehörig auf die Schippe genom-men wurden, das fand ich gut. Allerdings haben diese Themen neben ihrer ober-flächlichen auch eine sensible, tiefere Sei-te, der das Stück nicht gerecht wurde, trotz der schönen Einblendungen der per-sönlichen Meinungen und Geschichten der Spieler.  Aber das ist eine Frage der Vor-gehensweise und der eigenen Emotionali-tät bei gewissen Themen und das ist nicht die Frage hier. Überhaupt dachte ich zwar oft  „Oje.“ Aber nicht nur.</p>
<p>Irgendwann wurde aus „Oje“ „Oh yeah“.  Und zwar im Moment der ersten Szene mit der gesamten Gruppe,  als die Figuren zur Musik verschiedene Bewe-gungsmuster zeigten. Ich sah innige Um-armung, Streit, körperliche Gewalt und Versöhnung und einen Hauch von Leich-tigkeit, der über die Bühne wehte. Sie nehmen sich nicht zu ernst, aber man sieht ihnen die Freude am Spiel an. Sie mögen sich versprechen und es kann auch sein das man ihnen ihre überzeich-neten Figuren nicht abkauft, aber dieses Stück hat Ehrlichkeit und das finde ich ganz wunderbar!</p>
<p><span id="more-513"></span></p>
<p>All die eingebunden Scherze, ob nun ein Vater Zigaretten kaufen geht oder gleich aufgegessen wird – surreale Momente! Ich mag das nicht alles unbedingt lustig ge-funden haben, aber um mich herum habe ich eine Menge Lacher gehört. Was zählt, ist, dass es ihr eigener Humor ist, der sichtbar wird – und lachen darf ja nun wirklich jeder wie er mag.</p>
<p>Das Stück hatte eine tolle Stimmung, die über die gesamte Zeit trug und dafür sorg-te, dass erheiterte Menschen aus der Wa-be strömten. Und vielleicht hat es auch zum Nachdenken angeregt. Darüber, wie lächerlich meist alles ist, was wir über das denken, das wir nicht kennen und das uns fremd ist. Und wie schnell wir vom Gegen-teil überzeugt werden können, wenn man uns die Dinge richtig (und wegen mir auch unterhaltsam) erklärt.</p>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Reise nach Absurdistan</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 18:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die muss man verschweigen, um andere Dinge, die man nicht verschweigt, mögen zu können. Und es gibt Momente, in denen man durchhalten muss, um den Moment darauf erleben zu können. In den ersten zehn Minuten von „Familiengeschichten“ bereitete ich mich auf eine Katastrophe vor. Die Dialoge klangen für mich zu dramatisch, zu&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_664" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2009/05/Familiengeschichten01_Maria-Hennig.jpg" alt="Foto: Maria Hennig" title="Familiengeschichten" width="480" height="321" class="size-full wp-image-664" /><p class="wp-caption-text">Foto: Maria Hennig</p></div>
<p>Es gibt Dinge, die muss man verschweigen, um andere Dinge, die man nicht verschweigt, mögen zu können. Und es gibt Momente, in denen man durchhalten muss, um den Moment darauf erleben zu können.</p>
<p>In den ersten zehn Minuten von „Familiengeschichten“ bereitete ich mich auf eine Katastrophe vor. Die Dialoge klangen für mich zu dramatisch, zu sehr geschrieben und nicht authentisch. Die Schauspieler auf der Bühne waren sichtlich nervös, lachten über ihren eigenen Humor; im Hintergrund tranken sie aus Wasserflaschen und sprachen miteinander, vergaßen womöglich das Publikum oder ignorierten es schlicht. In den choreographierten Szenen wussten einige nicht, wo sie hinsollten, stießen gegeneinander, zuckten mit den Schultern, lächelten, was nun? Es ärgerte mich.</p>
<p>Der erste Bruch, der kam: Der Ehemann ist eifersüchtig, sieht an seiner Frau einen Ring, entdeckt ein Kuscheltier, stellt sie zur Rede. Sie verbittet sich die Anschuldigungen, er steigert sich immer weiter rein. Irgendwann, da zückt er eine Pistole und ich sinke in meinen Stuhl. „Pistole!“, denke ich mir. Das macht man doch im Theater nicht, wenn man nicht weiß wozu. Es schien, als wüssten sie nicht wozu.</p>
<p><span id="more-486"></span></p>
<p>Aber, das stellt sich Sekunden später heraus, sie wussten das sehr wohl: Die Frau greift die Pistole aus seiner Hand, schaut ihn verführerisch an. Es war, ach, nur ein Rollenspiel zum Aufgeilen, Sex sollte folgen. Ich lache laut, die verdammte Wabe ist viel zu heiß, die Klimaanlage nicht existent. Der Bruch ist passiert, von nun an lache ich im regelmäßigen Rhythmus.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ganz oft passiert das nämlich: Melodramatisches wird gerettet durch das Absurde, das Stück wird niemals zu schwer, verliert aber auch aufgrund der persönlichen Statements der Schauspieler vorne am Mikro über ihre eigenen Familien nie die Sensibilität. Es ist eine gute Mischung zwischen vielen verschiedenen Elementen; es wird getanzt, es wird (sehr gut) gesungen – am Ende kommt man mit einem guten Gefühl aus dem Theater.</p>
<p>Man hat sicher kein Meisterwerk der Theaterkunst gesehen, das mag sein. Schauspielerisch gibt es auch noch einiges an Entwicklung, die durchgemacht werden muss, auch das mag sein. Aber „Familiengeschichten“ lebte gestern Abend von seinen Intentionen: Über die Wichtigkeit von Familie, über die Unersetzlichkeit von Familie, über glückliche und unglückliche Fügungen, über Klischees, die existieren und über Unwahrheiten, die gesprochen werden. Jeder bekommt sein Fett weg, die deutsche genauso wie die persische, die russische und die türkische Familie. Und am Ende wartet ein großes Fest.</p>
<p>Ein Mädchen ist schwanger. Von ihrem Vater. Inzest. Der Familien-Hadschi kommt und möchte das Mädchen zur Frau nehmen, um die Ehre der Familie zu retten. Alle scheinen zufrieden über diesen Vorschlag. Doch dann kommt der Freund des Mädchens, mit der Pistole in der Hand, schießt auf den Vater, tötet ihn. Er glaubt, er habe damit die Ehre der Familie gerettet. Als gefragt wird, warum er das denn gemacht hat, antwortet er: „Das macht man doch bei Euch so.“</p>
<p>Und schon wieder gerettet.</p>
<p>Es gibt Dinge, die muss man verschweigen, um andere Dinge, die man nicht verschweigt, mögen zu können. Es gibt so einiges, das man hätte besser machen können. Eine gewisse Disziplin auf der Bühne zum Beispiel, schauspielerisch. Und es gibt Momente, wie der zu Beginn beschriebene, wo man durchhalten muss, um den Moment darauf erleben zu können: Nur so erlebt man den herrlichen Umschwung von Pathos zu Absurdistan.</p>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Stimmen zum Stück</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 13:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stimmen zum Stück]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[+++ Also, ich fands gut +++ Es war sehr, äh, kultikulturell +++ Die Komik, des fand ich super, weil immer wieder lustige Sachen und dann wieder härtere, traurigere Themen, das hat mich angesprochen +++ krass +++ hat sehr viel Spaß gemacht +++ ich hab geweint und gelacht, gehofft und mich gefreut +++ wahnsinnig lebendig +++&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Also, ich fands gut +++ Es war sehr, äh, kultikulturell +++ Die Komik, des fand ich super, weil immer wieder lustige Sachen und dann wieder härtere, traurigere Themen, das hat mich angesprochen +++ krass +++ hat sehr viel Spaß gemacht +++ ich hab geweint und gelacht, gehofft und mich gefreut +++ wahnsinnig lebendig +++ heiter +++ Die Gruppe ist wahnsinnig über sich hinausgewachsen, hat sich wahnsinnig weiterentwickelt seit letztem Jahr. Und ganz tolle Einzelleistungen +++ lustige Sachen dabei +++ schöne Bilder dabei +++ Das war wirklich das beste Publikum, es war sehr sehr schön zu spielen +++ hammer, klasse, supergut +++ superfrech +++ sehr, sehr gut, überraschend +++ begeisternd, wenn private Geschichten auf die Bühne gebracht werden, grad bei solchen Hintergründen, und trotzdem werden alle Klischees gebrochen +++ die Spielfreude, richtig geil +++</p>
<p><span id="more-473"></span>Riesensprung +++ Mir gefällt, wie das ganze ins Absurde gedreht wurde, dadurch  wird das Stück der Thematik in der heutigen Zeit gerecht +++ ich habe Energie im Raum gespürt +++ hat großen Spaß gemacht: viel Spielfreude, und alles gegen den Strich gebürstet +++ konnte nicht besonders viel entnehmen, aber es war unterhaltend, viele gute Ideen dabei +++ sehr gut +++ der Schluss war super, die hätten ein Musical machen sollen +++  manchmal dachte ich: soll wohl lustig sein, wars aber nicht +++ die Schauspieler waren super, die Kleine mit den Zöpfen war süß, und der Gesang  war wunderschön +++ die Necla-Kelek-Polemik war grenzwertig, das hätte man nicht so Pamphlet-mäßig anhandeln sollen +++ toller Abend +++ die Schauspieler waren unterschiedlich gut, manche brechtmäßig stoffelig +++ manchmal ein bisschen anstrengend, der Handlung zu folgen +++ man geht beschwingt raus, an manchen Stellen wars mir ein bisschen zu schmalzig, zu tränenreich gemacht, die Musik zu lang +++ ich geh ja viel ins Theater und das ist das Stück des Jahres, das Jugendstück auf jeden Fall +++ sehr gut, am Anfang langweilig, am Ende besser +++ ich hätte mir gewünscht, dass die am Anfang aufgegriffene Botschaft am Ende besser heraus gearbeitet wird, dass mehr heraus kommt, was genau kritisiert wird +++ Das Ende war zu abrupt +++ die ersten zwei Drittel waren sehr schwierig, ich konnte den Geschichten nicht gut folgen +++ am Ende war ich überrascht, alle Fäden sind zusammengelaufen +++ sehr grob, sehr roh +++ sehr gute Dramaturgie, sehr gute Soap-Elemente +++ aber was war die Botschaft? +++ gut anzuschauen: Entertainment, die Leute haben gelacht, vielleicht ging deswegen der Inhalt verloren +++ alles wird gut +++ es hat unterhalten, unglaubliche Spielfreude +++ total phantastisch, also richtig, richtig toll +++ Standing Ovations +++ Ich seh die Diskussion kommen +++ Ich hab so viele Fragen, was ihnen das Theater gegeben hat, wie die sich selber damit auseinandergesetzt haben +++ ich fands gut, mit dem Thema so umzugehen. Ich mein, schon klar, wir reden über Migrationsvordergrund, das haben sie gut, auf eine charmante Art gemacht. +++ Es hat Spaß gemacht, aber manchmal war es zu viel Blödelei +++ Am Anfang hätten sie mehr steichen können +++ schön entwickelt seit letztem Jahr, das Spiel mit der Ironie, sie haben sich anders als letztes Jahr nicht so ernst genommen +++ es waren keine persönlichen Geschichten, deswegen wars nicht so pathetisch +++ haben es geschafft, das Publikum zu begeistern, mitzunehmen +++ es ist halt nicht jedermanns Art von Theater +++ zum Thema: Quotendeutscher +++ bitte nicht klatschen während des Stücks +++</p>
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		<title>Familiengeschichten &#8211; Eindrücke, Fragen, Sachen zum Sagen</title>
		<link>http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/rezensionen/familiengeschichten-eindrucke-fragen-sachen-zum-sagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 13:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Graefner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchtanzende Schlägeratzen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aaaaaaaaalso. Familiengeschichten. Am Ende eins in Fresse zu kriegen war wunderbar. Besonders bei der deutschen Familie dachte ich: So ein Scheiß. Und zack. Am Schluss: Auf´s Maul. Während der bunten neunzig Minuten full of Spielfreude und Spaß habe ich mich gefragt: Wie haben die Darsteller (oder wer?) die einzelnen Familien konzipiert? Was haben sie gelesen?&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aaaaaaaaalso. Familiengeschichten. Am Ende eins in Fresse zu kriegen war wunderbar. Besonders bei der deutschen Familie dachte ich: So ein Scheiß. Und zack. Am Schluss: Auf´s Maul.</p>
<p>Während der bunten neunzig Minuten full of Spielfreude und Spaß habe ich mich gefragt: Wie haben die Darsteller (oder wer?) die einzelnen Familien konzipiert? Was haben sie gelesen? Was gehört? Wonach ausgewählt? Und überhaupt: Wie viele der Spielideen stammen von euch? Die Tomatensoße kleckert vom Teller auf den toten Vater. Saugeiles Bild. Von euch? Ich will nicht unterstellen, dass einige Ideen nicht von den Spielern sind. Ich möcht´s wissen. Und werde euch fragen.</p>
<p><span id="more-485"></span></p>
<p>Meine absoluten Lieblingsszenen, -ideen, -sätze sind übrigens: Die bauchtanzenden Schlägeratzen. Herrlich überraschend. Achtung: „Familie ist, wenn man trotzdem lacht. Bei Shakespeare wird so was umgebracht.“ ODER „Bücherverbrennung! Sowas macht man in Deutschland nicht. Also, nicht mehr.“ ODER „Familie ist einfach so hetero.“ Ein sehr humorvolles Stück. Gut. „klamaukig“, „Schenkelklopfer“ könnte man sagen. Aber dieser „Klaumauk“ entstand aus den zum Himmel überhöhten Klischees. Und hey &#8211; um die ging es ja. Ich würde sagen, das war, was die Hannoveraner wollten. Ok. Weiter:</p>
<p>Kitsch hin oder her. Das Duett mit Seifenblasen. Ich fand´s zart. Weich. Liebevoll. Wermutstropfen: Die gesprochenen Texte wirkten teilweise auswendig gelernt und künstlich. Sowohl die überaus persönlichen Mikrotexte als auch die „Bühnentexte“. Warum haben die Darsteller die obere Gerüstebene nicht bespielt? Oder konsequent eine Haltung bewahrt oder mimisch kommentiert oder sonst was gemacht statt privat zu werden? Warum ist die Textfassung nicht knapper? Noch ein My zackiger? Warum war das Spiel innerhalb der einzelnen Szenen manchmal ein wenig langsam, einige Spieler vielleicht fest oder unsicher?</p>
<p>Fazit aber bleibt: Ein lebendiger Theaterabend. Und ob man die Art Theater mag oder nicht, darüber kann man sich ja auch noch streiten.</p>
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		<item>
		<title>Familiengeschichten &#8211; Bühne ist Macht</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Khesrau Behroz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familiengeschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann sei das ja Quatsch. Migrationshintergrund. Wenn alle darüber sprechen, jeder darüber diskutiert, das Fernsehen seine Reportagen sendet und in Schulen darüber gesprochen wird, ja, dann tritt das Hintere in den Vordergrund. Migration ist schließlich kein Geheimnis. Migrationsvordergrund nennt sich dann die Wortschöpfung und die Gruppe aus Hannover sagt das mit einem Augenzwinkern. Man wolle&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_464" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-464" title="familiengeschichten" src="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/wp-content/uploads/2009/05/familiengeschichten.jpeg" alt="familiengeschichten" width="480" height="322" /><p class="wp-caption-text">Foto: Khesrau Behroz</p></div>
<p>Irgendwann sei das ja Quatsch. Migrationshintergrund. Wenn alle darüber sprechen, jeder darüber diskutiert, das Fernsehen seine Reportagen sendet und in Schulen darüber gesprochen wird, ja, dann tritt das Hintere in den Vordergrund. Migration ist schließlich kein Geheimnis.</p>
<p>Migrationsvordergrund nennt sich dann die Wortschöpfung und die Gruppe aus Hannover sagt das mit einem Augenzwinkern. Man wolle bewusst auch provozieren, mit Klischees spielen. So fing das an, damals, als sie sich zum ersten Mal zusammensetzten und über ihre Ideen sprachen. Aus Improvisationen wurden Szenen, aus Szenen dann Geschichten.</p>
<p><span id="more-462"></span></p>
<p>„Wir wollten das Leben zu Hause zeigen“, sagt eine der Darstellerinnen, die wie alle Schauspieler in „Familiengeschichten“ auch, einen Migrationsvorder(hinter-)grund hat. Etwa sieben Nationen werden die Bühne stürmen, die verschiedenen Eltern-Konstellationen gar nicht erst mitgerechnet. „Das würden dann wahrscheinlich doppelt so viele werden“, wirft die Dramaturgin lächelnd ein. Die Zusammenarbeit zwischen ihnen habe wunderbar funktioniert; vor allem, weil sie auch privat sehr gut miteinander auskommen.</p>
<p>Zu Beginn war es schwierig. „Wir hielten uns zurück mit persönlichen Erfahrungen“, sagt ein Schauspieler. Die Familie sei schließlich das Beste und Wichtigste für viele Menschen im Leben, da wollte man nicht einfach einen Seelenstriptease hinlegen. Doch irgendwann erwischten sie sich dabei, wie sie Geschichten von zu Hause in die Improvisationen einfließen ließen, um bestimmte Situationen zu verarbeiten oder einfach nur, weil sie lustig genug waren für eine Theaterbühne. Sie führten auch Einzelgespräche mit dem türkischstämmigen Regisseur und gaben dabei eher zufällig Geheimnisse preis. „Das bin ja ich!“, merkten sie plötzlich.</p>
<p>Viele der jungen Darsteller erzählen im Gespräch auch von eigenen Erfahrungen als Integrations-Kandidaten. Man spüre schon, dass sie nicht immer von allen akzeptiert wurden. „Typisch Türke“ zum Beispiel habe jemand einmal bei einer Stücknachbesprechung gesagt. „Wir sind ja nicht irgendwelche Asozialen, sondern gehen auf ein Gymnasium“, wirft einer ein. Sie seien nicht dumm und auch keine Integrations-Kandidaten mehr. „Wir sind schon integriert“, sagen sie.</p>
<p>„Mehr Bühnen für alle!“, ist das Fazit zum Schluss.  Theater zu spielen sei nicht nur ein Adrenalinschub, sondern auch eine Möglichkeit, sich auszudrücken und Geschichten zu erzählen. „Bühne ist Macht!“, sagt eine Schauspielerin. Hoffentlich macht sie süchtig.</p>
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		<title>Live auf YouTube &#8211; die fünfte</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 16:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ttj</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kurzer Blick in das Stück Familiengeschichten von der Theatergruppe junges schauspielhannover aus, nun ja, Hannover.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick in das Stück <a href="http://blog.theatertreffen-der-jugend.de/die-stucke/familiengeschichten/">Familiengeschichten</a> von der Theatergruppe junges schauspielhannover aus, nun ja, Hannover.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e5xoaGJRKoE&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/e5xoaGJRKoE&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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