Kategorie Stimmen zum Stück

Testosteron: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

++♀ super ++♂ mega ++♂ das Thema hätte mehr hergegeben ++♀ die Körperspannung von Karl hat mir gefallen ++♂ beeindrucken, wie die die Rollen zu viert verteilt habe und doch alles rüber gekommen ist ++♀ die Momente in denen die richtig lebendig und frei waren fand ich gut, zwischendurch ist es manchmal ein bisschen abgefallen ++♂ die Thematik hab ich so im Theater noch nicht gesehen: Pubertät, erste Liebe ++♀ ich war am Anfang skeptisch, weil es mich thematisch nicht gereizt hat, aber durch das Stück haben Sie geschafft, dass es mich dann doch reizte ++♀ bei der sms ich hab mich ertappt gefühlt ++♀ insgesamt sehr positives Bild ++♀ langweilig und unglaubwürdig ++♀ die Geschichte war nicht intim, nicht emotional ++♂ insgesamt gut, aber einige Szenen waren mir zu lang ++♂ geil gemacht, aber zu viel Rumgewichse ++♀ intelligent umgesetzt ++♂ sehr sportlich ++♂ ein schönes Aufklärungsstück für jedes Alter ++♀ die Grundidee fand ich gut ++♂ drei Worte: Es war pornös ++♀ super, riesen Energie ++♀ einfach und effektiv: aus kleinen Gesten hat man ganz viel herausgeholt, was der Zuschauer sofort verstanden hat ++♀ sie haben die Medien sehr gut genutzt ++♀ ich wollte die ganze Zeit einfach nur mitmachen ++♂ man hätte es besser inszenieren können ++♀ ich möchte von allen vier ein Kind ++♂ die Story wurde durch die Bewegungen total unterstützt ++♂ die haben es immer am Laufen gehalten und es war niemals langweilig ++♀ Marina war wirklich am geilsten und am besten gespielt ++♂ sehr viel Musik, sehr viel Energie, sehr viel Schweiß, sehr viel geil ++♂ alles selbst gemacht auf der Bühne, kein Off, sie haben alles selbst erzeugt ++♂ grandiose Ideen +++

++♀ Sahnehäubchen des Festivals ++♂ als die Stimmen von allen Seiten kamen, das war der Moment, der mir in Erinnerung bleiben wird ++♀ was mir im Kopf geblieben ist: Nein. Nein. Nein, nein, nein! ++♂ die Rollenwechsel inkl. der Darstellung von Frauen waren genial ++♀ zwischendurch waren die Musikeinlagen einfach zu lang ++♀ war ganz oké, mir hat’s gefallen ++♂ das waren Sachen, die man als Junge selbst erlebt hat: das mit dem Runterholen ++♂ es hatte Längen und ich hab dann einfach abgeschaltet ++♂ das Ballett der Pubertät ++♂ das muss noch mehr Körperspannung rein ++♂ großartig, mir hat es ganz viel gegeben ++♀ hat mir super gefallen, war lustig ++♂ spannende Momente, aber insgesamt eher halbspannend bis nichtspannend ++♂ die Musik hat mich gestört ++♂ das war ein würdiges ttj-Ende +++

Blaubart: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

+++ super +++ mega +++ ich hab nach dem Stück einfach nur einen leeren Kopf +++ sehr zart +++ mir hat es sehr gut gefallen +++ es gab sehr berührende Momente, zum Beispiel im Monolog der Blinden +++ ich bin noch unentschlossen, denn das Stück lässt einen ganz unbefriedigt rausgehen +++ provokant +++ sehr starke Bilder, zum Beispiel als Heinrich erdrosselt wird +++ die Frauenrollen waren fantastisch, so stark: wie sie sich ihm alle unterworfen haben, scheinbar, im Endeffekt dann eben doch nicht +++ extrem gute schauspielerische Leistung +++ die Story hat mir nicht gefallen, das Thema +++ warum musste er unbedingt immer alle umbringen? Ich konnte das Motiv nicht erkennen +++ ich hab irgendwann abgeschaltet, weil es so anstrengend war, sich auf die Texte zu konzentrieren +++ ich hab akustisch einfach nichts verstanden +++ die Szene mit dem Eisernen Vorhang, das war zu kurz +++ toll war, wenn sie versucht haben, sich echt wirken zu lassen, zum Beispiel das echt heraus geschnittene Herz +++ die Szene mit der Zigarette: Erst dachte ich, ist ja peinlich, dass die sie sich nicht anzünden, aber die Pointe war dann so cool +++ der Junge ist ein Glückspilz! +++ ich hab das Stück mal ganz anders inszeniert gesehen; heute gab es viel mehr Trash und der Schwerpunkt lag auf den Frauen, wie Frauen in eine Beziehung gehen +++ der Anfang war nicht so gut, weil ich so wenig verstanden habe und da war noch so wenig Energie bei den Spielern, aber ab dem zweiten, dritten Mord wurde es besser, dann hat es mich gepackt +++ schade, dass ich den letzten Satz nicht verstanden habe +++ sie wirkten sehr natürlich, ganz echt +++ es war viel zu leise +++ das Stück ist sehr kurios, aber man kann viel reininterpretieren +++ das Trapez war toll +++ ich hab vielleicht die Hälfte aller Sprechpassagen verstanden +++ für mich war eine Traumwelt: Im echten Leben, ist es doch so, dass die Männer immer was von den Frauen wollten, und hier gab es so viele Frauen für nur einen Mann +++ so viele Eindrücke +++ sechs hübsche Mädchen +++ ich möchte bitte auch ein so schönes Trapez in meinem Wohnzimmer +++ es hat sich teilweise ziemlich gezogen +++ so was von leise! +++ die Schlussszene war so zerhackt +++ gutes Stück +++ ich fand die Geräte, die Turnhalle cool +++ das Stück war erzählerisch stark, zum Beispiel in der Geschichte der Blinden +++

+++ cool, dass der Humor immer in den kleinen Dingen durchkam: Knöpfe aufmachen, Popo wackeln +++ sehr ruhig, sogar die schnellen Szenen waren ruhig, das fand ich seltsam +++ sehr ästhetisch +++ der Text war wunderschön +++ die Stille war sehr angenehm, eine Stille der Aufmerksamkeit und der Spannung +++ bei mir saß die Oma von Joshua daneben und hat alles kommentiert +++ sexy, sexy, sexy +++ diese verschiedenen Darstellungsweisen der Liebe waren interessant +++ das Töten, zum Beispiel: „Schneid mir das Herz raus“, das kann ja auch noch auf einer ganz anderen Ebene verstanden werden +++ wenn ich jemanden liebe, dann liebt derjenige mich ja nie genauso wie ich, sondern entweder mehr oder weniger, das wurde schön deutlich +++ total interessantes Stück +++ cool, abgedreht, total witzige Ideen +++ die Texte, die ich verstanden haben, fand ich sehr schön +++ ich saß sehr weit hinten und war trotzdem so gepackt, das kam vor allem durch die schauspielerische Leistung +++ total gute Textarbeit: so halbironisch, nicht ganz ernst gemeint, aber packend +++ die blonde Frau mit ihren blutigen Oberschenkeln – das ist ein Bild, das sich festgesetzt hat +++ die Fee am Anfang war süß +++ sehr ironisch +++ schöne Kleider +++ sehr leicht und locker, hat mich nicht besonders gepackt +++ extrem +++ ich fand es schwer zu verstehen, wenn man die Geschichte nicht kannte +++ ein wunderschönes, ästhetisches Frauenstück +++ die erste Szene, in der sie alle um die Kiste herumstanden, und man schon wusste, was da drinnen ist – das war am eindrucksvollsten, danach war da keine Spannung mehr +++ das war das erste Mal auf diesem Festival, dass ich so richtig drin war +++

Don’t cry for me, baby: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

+++ super +++ mega +++ das Ensemble heute hat bis jetzt am meisten die Bühne gerockt +++ es hat so viel Spaß gemacht, da zuzugucken +++ die Szenen mit Musik haben mir am besten gefallen, und dann natürlich Lorenzo am Klavier +++ total witzig und gleichzeitig emotional +++ es gibt so viele Aufführungen von „Romeo und Julia“, aber die hier war kein bisschen langweilig +++ es war alles dabei: Es war laut, es war Trash, es war Musik, es war dramatisch +++ Jesus Christ, I can’t believe it, oh my God! Ich will ein Kind von euch! +++ Lieblingsstück der Woche, absolut +++ die Technik, die Musik, die Handlung, die Schauspieler: wunderbar! +++ am Anfang habe ich leider akustisch sehr wenig verstanden, aber ab den Partyszenen fand ich es richtig gut +++ die Show war endgeil +++ ich hab mich gefragt, warum man zum Schluss noch mal diesen riesigen technischen Aufwand für nur eine Szene betrieben hat +++ diese letzte Szene war so cool, mit all dem Licht: Knaller-Effekt +++ eine Stunde affengeiler Exzess +++ Wahnsinn +++ ich liebe euch alle +++ das erste Stück, bei dem ich gestanden habe +++ die Lichtwand war toll +++ der Text, diese Mischung aus altem Shakespeare-Englisch mit neuer Sprache hat mir gut gefallen +++ es hat einfach alles rundum gepasst +++ man hat an einigen Stellen nicht verstanden, was sie gesagt haben, aber man hat immer verstanden, was sie ausdrucksmäßig wollten, das war immer klar +++ die haben ihre Rollen extrem gut gespielt, sie sind die ganze Zeit drin geblieben +++ Mimik und Gestik waren stimmig +++ Komik haben sie jedenfalls drauf +++ sie haben aus dem Zuschauer jede Emotion rausgekitzelt: das Lachen, das Mitleid, die Traurigkeit, den Kitsch, die Romantik +++ es war schlecht, dass man so wenig verstanden hat +++ am meisten Mitleid hatte ich mit Paris, nicht mit Romeo! +++ cool, wie sie Romeo und Julia zu Punks gemacht haben; ich hätte auf keinen Fall einen Leonardo-Di-Caprio-Romeo sehen wollen +++ schauspielerische Leistung war top! +++ die Texte waren super +++ ganz großes Kino +++ mir hat es nicht so gut gefallen +++ wenn man ein so altes Stück in die Neuzeit verlegt, muss man auch die Sprache komplett mitziehen +++ bunt, hell, wunderbar +++ ich hatte große Probleme, sie zu verstehen +++ man musste nicht denken, nur zugucken, das war super +++ schön entspannen und sich ganz über das Stück freuen +++ ich hab bei der Kussszene wahnsinnig geweint +++ mir war das Schießen zu laut +++ Platzpatronenverbot im Theater! +++ ab und zu war es einfach zu laut +++ zu viel geschrien +++ ich bin mit einem positiven Grundeindruck aus dem Stück gegangen +++ zwischendurch hab ich gedacht: Das ist das beste High School Musical, das ich je gesehen habe, wobei ich noch nie eins gesehen hab… +++ ich bin noch so geflasht +++ schade, dass man sie sie oft nicht verstanden hat, aber sie haben einfach total über die Energie gespielt, deswegen war einem trotzdem alles klar +++ ich wollte die ganze Zeit auf die Bühne rennen, weil es so geil war, ich wollte da hin und so richtig abdancen +++ die überlaute Mucke, die Partyszenen – das war mitreißend und geil +++ „Romeo und Julia“ ist ja nun wirklich ausgelutscht, aber die haben durch ihre Underground-Punk/Cyperpunk-Stimmung alle mitgerissen +++ ich hab die Spieler nicht verstanden; aber dadurch, dass ich die Geschichte kannte, dachte ich mir: Scheiß drauf +++ das war genau das, was wir jetzt gebraucht haben nach den anstrengenden Festivaltagen voller Ernsthaftigkeit +++ so schön: hirnlose Unterhaltung +++

+++ ein sehr sympathisches Ensemble +++ das war ein Stühle-Rücken-Musical, man konnte gar nicht still sitzen bleiben +++ ich fand toll, dass sie die Sex-Witze im Stück ein bisschen rausgestellt haben; das glaubt man gar nicht, aber – der Shakespeare war ja ein kleiner Schmutzfink +++ ich mochte die Szene, wo Romeo Thybalt hinter der Tonne getreten hat; das war so ein Kopfkino-Moment: die ganze Gewalt, die sich in meinem Kopf abspielt +++ ist ja wohl selbsterklärend, dass die Tanzszenen toll waren +++ das waren richtige Wonnenproppen, die man einfach nur knutschen wollte +++ die haben alle so einen Bock gehabt +++ Paris [in Lautschrift: ˈpærɪs], ich will ein Kind von dir! +++ die haben so eine Energie ins Publikum gefeuert +++ sie haben so charmant mit den Lichterketten gespielt +++ unglaublich, dass es ihnen gelungen ist, „Romeo und Julia“ auf 90 Minuten zu kürzen +++ die waren alle so toll +++ ich hatte Gänsehaut, ich habe herzhaft gelacht, ich bin begeistert +++ in der Trommel-Anfangsszene hatte ich Gänsehaut +++ geile Gags +++ sie haben ihren Witz sehr gut durchgehalten +++ Lorenzo und das Kreuz: witzig! +++ hypermegaunrealistisch +++ so viel Neon und Glitzer +++ die beste Stelle war am Ende, als Romeo zu Julia sagt: „Nicht weinen“, das war bewegender als bei Shakespeare +++ die beste Adaption von Shakespeares „Romeo und Julia“, die ich je gesehen hab +++ Daumen hoch, wenn man sich darauf eingelassen hat +++ am Anfang war es gewöhnungsbedürftig +++ viel zu laut, man hätte an einige Stellen drosseln können +++ ich konnte lachen +++ die Adaption ins 20. Jahrhundert war am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber am Ende doch gelungen +++ es gab echt krasse Bilder +++ die Lichteinstellungen waren super, ganz am Ende zum Beispiel oder als sie sich geküsst und dann gedreht haben +++ das ganze Rumgebrülle war blöd +++ toll, dass sie so viel Musik eingesetzt haben +++ die Supernova des Festivals +++

Liberation is a journey: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

super +++ mega +++ das Bühnenbild war Hammer! +++ ich ziehe den Hut vor denen, dass sie so persönliche Geschichten erzählen +++ immer wenn sie gesungen haben, hatte ich Gänsehaut +++ das Bühnenbild hat mir gefallen, ich hätte mir nur gewünscht, dass es zum Einsatz gekommen wäre +++ das war mehr Dokumentation als Theaterstück +++ am Anfang dachte ich: Da hätte man ja gleich ins Kino gehen können, aber dann habe ich verstanden, dass die Live-Musik die Stimmungen der Filmsequenzen, zum Beispiel in den Lauf-Szenen, noch mal ganz anders verstärkt hat +++ diese Einzelschicksale haben mich schon so ein bisschen berührt +++ sie hätten mehr spielen sollen +++ ich weiß nicht, ob so etwas auf so eine große Bühne gehört und nicht doch irgendwo anders einzuordnen ist +++ es war eine Dokumentation über ihr Leben; darüber, wo sie hinwollen, wo sie hergekommen sind +++ ich fand die Filme nicht besonders gut: Da wurden nur Klischees gezeigt und Dinge, die schon allgemein bekannt sind +++ toll, dass sie ihre Biografien auf die Bühne gebracht haben, dem Festival so viel von sich preisgegeben haben +++ das Singen war so monoton +++ unglaublich intensive Filmsequenzen +++ ungewohnt +++ es war etwas ganz Neues, so etwas habe ich noch nie gesehen, aber ich weiß nicht, ob es meine Form von Theater ist +++ ich fand es viel besser, als ich erwartet hätte, ich hatte mir etwas ganz Anderes vorgestellt +++ sehr schön und sehr traurig +++ wie man so sein Leben einem riesigen Publikum vor die Füße legen kann, das hat Respekt verdient +++ richtig bewegend +++ ich hab mich irgendwann gefragt, warum sie die Musik nicht aufgenommen und dann abgespielt haben; ich weiß nicht, ob das besser gewesen wäre, aber das hab ich mich gefragt +++

+++ die Filme waren toll, aber ab der Hälfte habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass der Vorhang aufgeht und die echten Menschen spielen +++ diese Form hat mich ganz dicht rangeholt: Das hätte ich so nicht vermutet und das finde ich toll +++ das Bühnenbild hat total gewirkt, mit den Requisiten, die da hingen und mit dem Licht +++ der Film war richtig ergreifend, zusammen mit dem Gesang war das sehr stimmig +++ eine spannende, neue Form, die ich so noch nicht gesehen habe +++ ich saß da, und der Druck auf meiner Brust wurde immer größer, es war so ergreifend – und das ging, glaube ich, allen so +++ die Themen waren so authentisch +++ es war wirkungsvoll, dass man in den Filmen diese Kleinigkeiten wie Lippenablecken, Schlucken, Atmen gehört hat +++ ich fühle mich jetzt nach dem Stück erfrischt, es war mal wieder etwas Anderes +++ bei dieser Theaterform habe ich ein gutes Gefühl +++ sehr gelungen +++ das Bühnenbild hat für mich das Zerstörte in den Geschichten noch mal mehr hervorgehoben +++ es hat mich total nah rangeholt +++ die Musik hat mir sehr gut gefallen, das muss man auch mal sagen! +++ man hatte zwei Sichten: Man konnte zum einen auf die Leinwand raufgucken, und zum anderen auch durchgucken und trotzdem etwas sehen +++ das Bühnenbild lässt verschiedene Deutungsmöglichkeiten offen +++ ganz tolle Musiker +++ sehr hoher und produktiver Konzentrationsgrad +++ was die Musiker gemacht haben, ist echt nicht einfach, und sie haben es toll gemacht +++ durch ein Schlagzeug wäre ein Rhythmus reingekommen, bei dem man vielleicht hätte mitgehen können; so hat sich die Musik immer ein bisschen gesteigert und ist dann wieder abgeflaut, das hat die drückende Stimmung unterstrichen +++ überraschend ruhig und langsam +++ ich will den Teddy vom Bühnenbild! +++

Mutter Kuhranch: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

+++ super +++ mega +++ Rock’n’Roll-Cowboys, mysterious! +++ das Beste war der kleine Junge, der Sohn vom Regisseur, der das Kinderlied mitge-sungen hat und bei der Schießerei mitgeschossen hat +++ teilweise war es richtig lustig +++ das Spielen war zu plakativ +++ das ist doch ein Ge-niestreich, Brecht, „Bonanza“ und die „Drei Schwestern“ miteinander ver-binden zu können +++ ich hätte gern noch mehr gelacht +++ die hatten Spielspaß! +++ so etwas habe ich noch nie gesehen, das war eine ganz neue Idee +++ sehr feine Übergänge zwischen den drei Stücken +++ Idee sehr gut, Spielleistung gut bis mittelmäßig +++ es war sehr publikumsori-entiert, sie haben mehr ins Publikum gespielt als miteinander, das war hinderlich fürs Spiel +++ manchmal wurden Dinge noch erklärt, die doch offensichtlich waren oder vorher gezeigt wurden, vor allem von dieser Petra Handke +++ die Spielerin hatte aber eine super Präsenz, konnte sprechen und war witzig +++ die Schauspieler sind teilweise zu früh aus ihren Rollen ausgestiegen, wie als die tote stumme Tochter ihre Beine selbst in den Planwagen gehievt hat +++ sehr anspruchsvoll +++ manche Witze wurden zu oft wiederholt, zum Beispiel diese Mehl-Sache oder „Pro-sorov“: zweimal Wiederholen ist gut, dreimal Wiederholen ist nervig +++ Aristoteles versus Brecht das klingt ja eigentlich interessant, ich muss es nur noch richtig verstehen +++ das retardierende Moment habe ich in dem Stück leider vermisst +++ immer so auf Witz zu spielen, das hat mich gestört +++ sehr gute Dynamik +++ es war nicht radikal genug, die ver-schiedenen Stile wurde nicht wirklich durchgezogen; es gab zwar diese Trash-Elemente, die waren dann aber nicht hundertprozentig, sondern nur so halbherzig gemacht +++ wenn man überzieht, dann muss man es auch rich-tig machen: Mir war es zu schwammig +++ die Fernsehecke hat mich total gestört +++

+++ die drei Figuren, die immer alles unterbrochen haben, um ihr Zeige-fingertheater aufzuführen, waren überhaupt nicht nötig +++ der Planwagen war sehr schön +++ das war total anderer Eiersalat, als wir ihn so haben, aber ich glaube, der ist mir nicht so gut bekommen +++ episches Theater stinkt +++ das Spiel im Spiel war eine gute Idee +++ sie haben so albern gespielt, das sollte ja auch so sein, aber dadurch kam keine Spannung rein +++ ich glaube, ich habe das Stück nicht so ganz verstanden, weil ich weder „Mutter Courage“ noch „Bonanza“ richtig kenne +++ befremdlich +++ wenn die Figuren auf dem Podest das Spiel beeinflusst haben, als sie sich mit den Regieanweisungen verlesen haben, das war zum Beispiel cool +++ sehr viel Krach +++ es gab gute Elemente, die Cowboys, Hop Sing, die waren witzig +++ es war vielschichtig, aber man konnte nicht alle Schich-ten durchschauen +++ es war zu konsequent, es hätte einen Bruch geben müssen, eine klare Differenzierung zwischen den einzelnen Standpunkten +++ anstrengend +++ wozu Brecht, wenn es Bonanza gibt? +++ bewusstseins-erweiternd +++ inwiefern hatte das alles etwas mit Mitgefühl zu tun? Dazu war die Spielweise viel zu stark ironisiert +++ der rote Faden war cool: Fernsehen versus Literatur +++ sie wollten immer lustig sein, waren es aber nicht immer +++ die Ironisierung war zu konsequent +++ man hätte die Spielweisen deutlicher differenzieren müssen +++ ich wurde einfach von Anfang an nicht abgeholt; die ersten Witze haben schon nicht funktioniert +++ episches Geballer: das Ende war episch, aber nicht im Brechtschen Sinne, sondern im Computerspiel-Sinne +++ overacted +++ im Endeffekt schlägt Brecht Aristoteles 50:1 +++

Ausarten: Stimmen zum Stück

Foto: Dave Grossmann

+++ Kultur rockt! +++ mir hat einfach alles so gut gefallen +++ das Stück war so kreativ +++ das Bühnenbild war geil +++ es war so schön durcheinander und bunt +++ die Musik war toll +++ ich fand es langweilig +++ ich hab das Stück nicht verstanden; ich hab ver-sucht, es zu verstehen, aber es ging einfach nicht +++ die Schau-spieler haben super gespielt +++ das war wirklich Kunst +++ ich bin fast eingeschlafen +++ ich finde, sie haben alles eingefangen, was Kunst irgendwie sein kann +++ ich war selbst auf einem Musikgymna-sium und hab mich total wiedererkannt +++ sehr abwechslungsreich +++ inhaltlich total auf den Punkt +++ mir haben die Teile am bes-ten gefallen, in denen nicht gesprochen wurde +++ total geil, dass sie sich angemalt haben +++ eine sehr intellektuelle Herangehens-weise +++ schade, dass es schon zu Ende war +++ es hat so viel Spaß gemacht, zuzuschauen +++ die haben alles mit so viel Leidenschaft gemacht +++ ich will noch mehr sehen, die sind so gut +++ immer wieder Gas gegeben, immer wieder neu +++ sehr synchron +++ sehr durchdacht +++ man war einfach immer mitgerissen +++ sie waren per-fekt und super und schnell und lustig +++ die schauspielerische Leistung war total stark +++ beeindruckende Textsicherheit +++ die haben auch sehr aufs Publikum geachtet +++ ich glaube, die haben das gemacht, was sie machen wollten +++ ich hab mich so sehr wie-dergefunden, wir sind ja alle hier Künstler +++ als das Licht aus-ging, dachte ich: Nein! Ah! Ich hab doch noch nicht alles gesehen! Vielleicht will ich es mir noch mal ansehen oder noch eine halbe Stunde länger! +++ der Text hat mich genervt, die Phrasendreschma-schine war im Laufe des Stücks einfach nur ermüdend +++ es war sehr beeindruckend, wie sie alles eingebaut haben: Kunst mit Musik und Tanz +++ mit dem Text könnte man wahrscheinlich nichts anfangen, wenn man ihn lesen würde, aber sie haben solche Emotionen in ihre Stimmen gelegt, dass man alles verstanden hat +++ das kam denen aus dem Herzen +++ war das ein echtes Messer? +++ die Anfangsszene war toll: wie man mitten in der Stimmcollage war +++ die Choreogra-phien, die Bewegungen waren sehr stimmig +++ das war eine Frage, die ich mir schon immer gestellt habe: Ob Künstler sich nicht doof vorkommen, wenn sie wissen, dass eigentlich alle Menschen den Wunsch, Künstler werden zu wollen, kritisieren – toll, dass sie das so in einem Stück verpacken konnten +++ die haben sich ja teilweise auch selbst auf die Schippe genommen, zum Beispiel in der Szene mit dem großen Plakat, in der sie sich über Künstler lustig machen, die immer irgendwas überall reininterpretieren +++ sehr amüsant +++ ich bin erst mal noch platt von der Aufführung: wunderbar, wunderschön +++ ganz tolle Stimmcollagen +++ das Stück spricht mir aus der Seele: danke, danke, danke +++ super Umsetzung der Thematik +++ wunderbare Bilder +++ es hat auf der einen Seite so viel Spaß ge-macht zuzuschauen, auf der anderen Seite musste ich auch teilweise weinen – es war alles dabei +++ ich hab noch nie ein Stück gesehen, in dem ich mich so oft wiedergefunden habe wie in diesem; vor allem in dieser Elternproblematik +++ was mir nicht so gut gefallen hat, war, als alle so wild durcheinander gerufen haben, das war einfach zu viel +++ die Thematik betrifft mich genau so: weil ich gerade zu Eignungstests gehe, und viele nicht an einen glauben; es ist gut zu wissen, dass es anderen auch so geht +++ man hat oft gemerkt, was da noch hätte sein können, aber dann nicht kam +++ dafür, dass sie es selber gemacht habe, war es bemerkenswert +++ die Sprüche der Eltern, die kenn ich auch +++ man hat gemerkt, dass sie keinen Blick von außen hatten +++ die Körperlichkeiten, der Tanz, die Kämpfe, haben aus meiner Sicht nicht funktioniert: Da hat der eine den anderen total an die Wand gespielt +++ mir hat es gefallen, wenn in die trockenen Phrasen auch mal ein bisschen Leben reinge-bracht wurde, das war dann etwas klarer als das Geschwafel, das sonst vorherrschte +++ manche Bilder waren toll, zum Beispiel die Messerszene +++ der Spieler mit den ganzen kurzen Haaren hat toll gespielt +++ die älteren Leute haben geklatscht, aber ich konnte dem nicht so viel abgewinnen +++ es hat „wow!“ gemacht in meinem Kopf und dann war ich glücklich +++