Kategorie Random Noise

Die FZ_#01 ist da!


16 Seiten in sechs Stunden! Mit Räubern, Tigern und Fleischsalat. Lecker!

Bühne ist, wo Du bist – Ein Essay zum Festivalstart

Was eine Bühne ist, das ist schwer zu sagen. Manche meinen, sie sei ein Podest, auf das man sich stellt und das Menschen dann anstarren, in tiefer Faszination oder großem Entsetzen. Andere sagen, eine Bühne sei eine begrenzte Fläche, sie habe ein Publikum, sonst würde sie nicht funktionieren und sie müsse sich in einem Raum befinden, mit Sitzplätzen und Lichtanlagen und Musik. Wieder anderen behaupten, so etwas wie Bühnen würde es nicht geben, nur Plattformen und sie würden damit die Überheblichen zurück auf die Erde holen.

Es gibt aber auch welche, die behaupten, Bühne sei alles, Bühne sei grenzenlos, Bühne sei immer und überall, zeitlos. Für Bühne brauche man keinen Termin, keine Vereinbarungen, müsse nur aufwachen und hinauslaufen, den Dingen hinterjagen. Unter diesen Umständen einigen wir uns doch darauf zu sagen: Bühne ist, wo du bist.

Denn um nichts anderes geht es auch auf dem Theatertreffen der Jugend: Nicht nur die Bühne will bespielt werden, sondern auch das Festivalgelände. Nicht nur die Stücke in der Wabe wollen faszinieren, sondern auch die vielen Gespräche außerhalb. Hier ist die Bühne immer und überall, hier kann gespielt, nur so getan, geträumt werden. Die Möglichkeiten, die wir bekommen, entscheiden darüber, was wir werden. In der Hoffnung, tragend zu sein, buhlen die unterschiedlichsten Dinge um das Vertrauen.

Das ist mit dem Theatertreffen der Jugend nicht anders: Im Rahmen des Festivals werden viele Sachen angeboten, viele Stücke werden angeschaut; sie alle entscheiden darüber, wie wir das ttj wahrnehmen wollen und wie wir sie wahrnehmen werden. Der Erfolg hängt davon ab, wie sehr die Möglichkeiten ausgereizt werden. Die einen werden jede Veranstaltung wahrnehmen, überall dabei sein, andere jedoch werden schweigen, in der Ruhe beobachten, Impressionen aufsaugen und sie dann, wenn überhaupt, später überarbeiten. Auch das ist Teil des ttj-Daseins: Jede Annäherung wird akzeptiert, jeder Umgang respektiert, Kennenlernen durch Austausch.

Was also kann vom Theatertreffen der Jugend erwartet werden? Das ist einfach zu beantworten: Angebote. Alles kann getan, vieles gelassen werden. Alles jedoch wird auf seine Art glücklich machen. Niemand wird gezwungen, die Dinge zu tun, die getan werden können. Aber hat man einmal verstanden, was das ttj bedeutet und wie selten so ein Zusammentreffen ist, dann fällt es gar nicht so schwer – gar nicht so schwer! – immer und überall Bühne zu sehen, immer und überall zu sein.

Nachtlektion

Die Redaktion der FZ und weitere Gäste werden in der Nachtlektion am 25.05.2010 im Theater unterm Dach um 21.30 Uhr ihre neuen Texte lesen, die anschließend in einer Sonderausgabe der FZ erscheinen werden.

Gesicht zeigen: Das ttj im facebook

Es hat ein wenig gedauert, doch nun kann man tun, was man schon immer tun wollte: ttj-Fan im facebook werden! Die ttj-Seite ist seit heute online und wird regelmäßig mit Neuigkeiten gefüttert und kann von Euch mit Bildern und eigenen kurzen Beiträgen verschönert, erweitert, toller gemacht werden. In Kombination mit diesem Blog haben wir somit schon zwei öffentliche Plattformen, auf denen wir sowohl mit den Teilnehmern als auch den Besucher kommunizieren möchten – darauf freuen wir uns!

Impressionen aus der FZ-Redaktion

What a Party – FZ#6

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Der Junge im Vordergrund hat schon wieder Angst. Der Junge im Hintergrund steht dort zufällig herum, der Herr in der Bildmitte lacht gerade über seinen eigenen Witz. Die Dame im Vordergrund lacht auch, aber sehr tief in sich hinein. Nachher werden die Party-Tipps aus der FZ Nummer 6 ausprobiert, aber erst wird noch fertig getackert. Juhu!